Jüdische Witze




Wenn man einem Bauern einen Witz erzählt, lacht er dreimal. Das erstemal, wenn er den Witz hört, das zweitenmal, wenn man ihm den Witz erklärt, das drittenmal, wenn er den Witz versteht..
Der Gutsherr lacht zweimal: das erstemal, wenn er den Witz hört, das zweitenmal, wenn man ihn erklärt. Verstehen wird er ihn nie.
Der Offizier lacht nur einmal, nämlich wenn man ihm den Witz erzählt. Denn erklären läßt er sich prinzipiell nichts, und verstehen wird er ohnehin nicht...
Erzählt man aber einem Juden einen Witz, so sagt er: "Den kenn' ich schon!" und erzählt einen noch besseren.


- Worin ähneln sich ein orthodoxer Jude und ein alter Witz?
- Sie haben beide einen Bart.


- Warum hat Kain Abel erschlagen?
- Weil Abel ihm alte jüdische Witze erzählt hat.


Talmud

"Joine, du warst doch auf der Jeschiwe. Kannst du mir erklären, was das ist: Talmud?"
"Ich will es dir an einem Beispiel erklären, Schmul. Ich will dir stellen eine talmudische Kasche :  Zwei fallen durch den Schlot. Einer verschmiert sich mit Ruß, der andere bleibt sauber... Welcher wird sich waschen?"
"Der Schmutzige natürlich!"
"Falsch! Der Schmutzige sieht den Reinen - also denkt er, er ist auch sauber. Der Reine aber sieht den Beschmierten und denkt, er ist auch beschmiert; also wird er sich waschen. - Ich will dir stellen eine zweite Kasche: Die beiden fallen noch einmal durch den Schlot - wer wird sich waschen?"
"Na, ich weiß jetzt schon: der Saubere."
"Falsch. Der Saubere hat beim Waschen gemerkt, daß er sauber war; der Schmutzige dagegen hat begriffen, weshalb der Saubere sich gewaschen hat - und also wäscht sich jetzt der Richtige. - Ich stelle dir die dritte Kasche: Die beiden fallen ein drittes Mal durch den Schlot. Wer wird sich waschen?"
"Von jetzt an natürlich immer der Schmutzige."
"Wieder falsch! Hast du je erlebt, daß zwei Männer durch den gleichen Schlot fallen - und einer ist sauber und der andere schmutzig?!  Siehst du: das ist Talmud."


Taufen lassen

Ein Jude will beim Rabbi Rat holen. Drei Stunden lang schwätzt er, dann fragt er:
"Rabbi, was soll ich tun?"
"Du sollst dich taufen lassen", rät der Rabbi.
Der Jude ist beleidigt: "Rabbi! Was soll das?!"
Der Rabbi: "Dann wirst du in Zukunft dem Pfarrer den Kopf verdrehen und nicht mir!"


Brocha

Kohn hat sich einen neuen Maserati gekauft: elfenbeinweiß, rote Polsterung, zweihundertvierzig Kilometer. Sara bittet Ihn inständig, den Rebbe die Broche über den Wagen sprechen zu lassen. Kohn geht zu einem orthodoxen, altmodischen Rebbe:
"Rebbe, ich hab? mir gekauft einen tollen Maserati. Ich bitte dich, sprich über ihn eine Broche!"
"Maserati? Was ist das?"
"Ein modernes Auto mit acht Zylindern."
"Bist du meschugge? Wozu braucht ein Auto acht Kopfbedeckungen? Mit so einem Teufelszeug will ich nichts zu tun haben!"
Kohn berichtet Sara von seinem Mißerfolg. Sara schickt ihn zu einem jungen, "aufgeklärten" Reformrabbiner. Also geht Kohn zu diesem und fragt ihn:
"Herr Rabbiner, ich hab' gekauft einen Maserati..."
"Was Sie nicht sagen! Am Ende das neue Modell: elfenbeinweiß, mit roten Polstern, zweihundertvierzig Kilometer? Ja? Darf ich einmal mitfahren?"
"Gewiß, Herr Rabbiner, aber vorher sollen Sie sprechen über den Wagen eine Broche."
"Broche - was ist das?"


Wer geht neben dem Rebbe

Drei chassidische Juden, Anhänger dreier verschiedener Rabbis, sitzen in der Bahn.
Erster Chassid: "Letzthin gab Toscanini in unserer Stadt ein Konzert. Kurz vor Beginn trat einer auf ihn zu und flüsterte ihm ins Ohr: "Stellen Sie sich die Ehre vor, der Rebbe wird kommen" Da senkte Toscanini den bereits erhobenen Taktstock und sagte: Solange der Rebbe nicht da ist, kann ich nicht anfangen..."
Zweiter Chassid: "Das ist noch gar nichts. Unser Rebbe war in London, als gerade die Königin gekrönt werden sollte. Alles war schon versammelt. Links stand der Erzbischof mit der Krone in der Hand, rechts der englische Adel - der Erzbischof krönte und krönte nicht! Als man ihn schließlich fragte: "Nu - was ist?"
Da sagte er: "Ich warte, bis der Rebbe kommt. Solange der Rebbe nicht da ist, kann ich nicht krönen..."
Der dritte Chassid: "Das ist ja alles gar nichts! Letzthin war unser Rebbe in Rom. Er promenierte mit dem Papst zusammen über den Petersplatz. Da kam König Viktor Emanuel aus der Peterskirche heraus, verneigte sich tief vor unserem Rebben und flüsterte seinem Adjutanten zu.  "Sag mal, wer ist der Pfarrer, der neben dem Rebbe geht?"


Ein Jude kommt zum Metzger und zeigt geradewegs auf einen Schinken und sagt: "Ich hätte gern diesen Fisch dort."
"Aber das ist doch ein Schinken"
"Mich interessiert nicht, wie der Fisch heißt"


Ein Jude kommt in ein Delikatessengeschäft und fragt:: Wieviel kostet der Schinken??
Draußen zieht ein Gewitter auf, und im gleichen Augenblick gib es einen mächtigen Donnerschlag. Der Jude erhebt beschwichtigend seine Augen zum Himmel und sagt: ?Na, fragen wird man doch noch dürfen!?


Zwei Möglichkeiten

Ein ungläubiger Jude betet in der Synagoge und weint.
"Was heult Ihr, da Ihr doch gar nicht an Gott glaubt?" fragt ihn einer.
"Es gibt zwei Möglichkeiten", entgegnet der weinende Atheist, "entweder bin ich im Unrecht und es gibt Gott dennoch - dann hat man schon allen Grund, vor ihm zu klagen und zu weinen. Oder aber ich habe recht und es gibt ihn nicht - dann hat man erst recht Grund, darüber zu weinen."


Am Schabbes

Zwei Juden treffen sich am Sonnabend auf der Kurpromenade in Karlsbad.
"Cohn, ich hab' gehört, du bist geworden ein Ungläubiger?"
"Ja."
"Sag: Glaubst du noch an Gott?"
"Nu, laß uns reden von was anderem."
Die beiden begegnen einander wieder am Sonntag.
"Cohn, es hat mir keine Ruh' gelassen die ganze Nacht: Glaubst du noch an Gott?"
"Nein"
"Nu, das hättest du nebbich schon antworten können gestern."
"Bist du Meschugge?!  Am Schabbes?!"


Wo warst du in 1917

"Wo warst du, und was tatest du während der großen Revolution im Jahre 1917?" fragt das russische Revolutionstribunal einen Juden zum soundsovielten Male. Er erklärt es ihnen, so gut er kann, und dann will er wissen: "Und wo wart ihr alle zusammen im Jahre 1894?"
"Was gab es damals?" will einer der Herren wissen.
Der Jude, seufzend: "Die große Choleraepidemie."


Im kommunistischen Polen

"Wie unterhält sich heute ein gescheiter polnischer Jude mit einem dummen?"
"Von New York aus per Telephon."


Versicherungsagent:

Der Versicherungsagent: "Mein Freund, versichern Sie sich gegen Unfall! Wann Sie eine Hand brechen, bekommen Sie von uns sofort 5000 Kronen ausgezahlt. Wenn Sie ein Bein brechen, zahlen wir Ihnen sogar 10 000 Kronen... Und wenn Sie gar das Genick brechen, dann sind Sie ein gemachter Mann!"


Bin ich ein Prophet?

"Wann wirst du mir endlich Deine Schuld bezahlen?"
"Wie soll ich das wissen? Bin ich ein Prophet?"


 Ehrlichkeit

"Papa, was ist das: Ehrlichkeit?"
"Ich will es dir erklären: Wenn du zwanzig Cents findest, dann lohnt es nicht, sie aufs Kommissariat zu tragen, die kannst du behalten. Wenn du tausend Francs findest, dann trag sie aufs Kommissariat. Man wird dich dann für ehrlich halten, und der Ruf der Ehrlichkeit - das ist ein Kapital. Wenn du aber ein ganzes Kapital auf der Straße findest, dann brauchst du keinen Ruf der Ehrlichkeit mehr."
 


Mizwa

Aus Platzmangel muß der Wirt zwei Juden, die sich nicht kennen, in ein gemeinsames Hotelzimmer stecken. Sie verlassen gemeinsam das Gasthaus. Da bückt sich der eine von ihnen, hebt die Brieftasche auf, die der andere fallen gelassen hat, und gibt sie ihm zurück.
Aber noch in der gleichen Nacht verschwindet die Brieftasche aufs neue. Man sucht verzweifelt, avisiert schließlich die Polizei.
Die Polizei schlägt einen exakte Durchsuchung von Gepäck und Person des Zimmergenossen vor, läßt sich auch durch die Versicherung, daß dieser gleiche Mann doch gestern die bereits verlorene Brieftasche dem Besitzer zurückgegeben hat, nicht abschrecken - und tatsächlich, der Zimmergenosse erweist sich als der Dieb. Alles wundert sich.
"Was ist da so verwunderlich?" fragt der Dieb achselzuckend.
"Ich bin ein gläubiger Jude. Fundgut zurückgeben, das ist eine Mizwa , daran muß ich mich halten. Aber stehlen - das ist einfach mein Beruf."


Die Tochter hat er bereits retourniert

"Mein Kassierer, der mit meiner Tochter und Kasse durchgebrannt ist, scheint allmählich zu bereuen."
"Wieso, hat er das Geld zurückgegeben?"
"Nein, aber die Tochter hat er bereits retourniert:"


Ein Verwandter vom Chef!

Der protestantische Pfarrer kommt in den Himmel. Gleich am Tor übergibt ihm Petrus einen Volkswagen: "Weil du so brav und treu warst."
Aber es geht nicht lang, da begegnet er seinem katholischen Kollegen. Der fährt in einem chromglitzernden Ford! "Warum kann der das?" will der Pastor wissen, "ist der mehr als ich?"
"Nun ja, du weißt ja, das Zölibat, die großen Opfer, das muß auch belohnt werden."
Nach einer halben Stunde trifft er den Rabbi. In einem Rolls-Royce! "Also der, der hat kein Zölibat und nichts, und ich wünsche jetzt eine Erklärung, warum...?"
Sankt Petrus legt den Finger auf den Mund: "Pscht! Ein Verwandter vom Chef!"


Ich gehe

In Lemberg erzählte man sich folgende Geschichte: Ein katholischer und ein evangelischer Geistlicher sind zusammen mit einem Rabbiner beim Papst zur Audienz zugelassen.
Der Papst spricht zum Katholiken: "Sie, als Angehöriger unserer Kirche, dürfen mir die Hand küssen."
Dann wendet sich der Papst an den evangelischen Pfarrer: "Trotz allem sind Sie schließlich Christ. Ich erlaube Ihnen, meinen Fuß zu küssen."
Hierauf werdet sich der Papst zum Rabbiner. Bevor der Papst aber noch etwas sagen kann, dreht sich dieser um und sagt: "Ich kann es mir schon denken. Ich gehe!"


Ich habe ihn versichert

Ein jüdischer Versicherungsagent will sich taufen lassen. Eine volle Stunde bleibt er beim Priester. Dann tritt er schweißbedeckt aus der Türe.
"Nun, hat er dich getauft?" wollen die Freunde wissen.
"Nein", entgegnet der Agent, indem er sich den Schweiß abwischt, "aber ich habe ihn versichert."


Der Messias wird bald kommen

"Chaim, der Rebbe meint, der Messias wird bald kommen!"
"Gott behüte! Da wird doch meine ganze Verwandtschaft seit der Erschaffung der Welt auferstehen - und sie werden alle zusammen herkommen und bei mir wohnen wollen!"


In Israel sterben - ja. Aber leben?

Am Pier von New York redet ein alter, zerlumpter Jude auf den Kapitän eines nach Israel fahrenden Schiffes ein: "Herr Kapitän, haben Sie ein Mitleid mit einem sterbenden Juden! Nehmen Sie mich um Gotteslohn mit nach Israel, damit ich begraben sein kann im Lande meiner Väter!"
Der Kapitän erbarmt sich und nimmt den Bittsteller mit. Aber bei der Ausfahrt aus Haifa steht derselbe Mann wieder am Pier und fleht, der Kapitän möchte ihn doch wieder nach New York zurückbringen.
"Wissen Sie", erklärt er, "mein Leiden hat sich gebessert. In Israel sterben - ja. Aber leben?!"


Ein Jude wird im Kommunistischen Polen verhört:
"Sie haben Verwandte im Ausland?"
"Nein"
"Was heißt: "Nein"? Wer ist David Cohn in Tel Aviv?"
"Das ist mein Bruder."
"Wer ist Chaia Goldbaum in Haifa?"
"Das ist meine Schwester."
"Zum Donnerwetter, ich frage nun nochmals: Haben Sie Verwandte im Ausland, ja oder nein?"
"Nein, Bestimmt nicht! Von der ganzen Familie bin ich der einzige, der im Ausland lebt."


Eine israelische Patrouille hat festzustellen, ob eine bestimmte Brücke für die Truppe passierbar ist und kommt mit dem überraschenden Bescheid zurück: "Brücke passierbar für Artillerie und Tanks, nicht passierbar für Infanterie." Der Offizier, wütend: "Was für ein Unsinn!"
Patrouille: "Durchaus kein Unsinn! Auf der Brücke sitzt ein riesengroßer böser Hund."


Moische und Jankel sind zur israelischen Armee eingezogen worden und unter die Fallschirmspringer geraten. Sie sollen ihren ersten Übungssprung machen. Der Sergeant erklärt: "Es ist alles ganz einfach. Ihr springt aus dem Flugzeug, zählt bis zwanzig und drückt auf den Knopf hier rechts am Geschirr. Dann öffnet sich der Fallschirm. Sollte er sich dennoch nicht öffnen - und das geschieht vielleicht einmal in hunderttausend Fällen -, dann zählt ihr noch einmal bis zwanzig und drückt hier auf den linken Knopf, und dann öffnet er sich ganz gewiß. Unten warten dann auch schon die Autos, die euch zum Camp zurückbringen."
Moische und Jankel springen, zählen auf zwanzig und drücken auf den rechten Knopf - die Fallschirme bleiben geschlossen. Sie zählen abermals auf zwanzig, drücken auf den linken Knopf - die Fallschirme öffnen sich nicht. Da sagt Moische zu Jankel: "Typisch jüdische Organisation. Du wirst sehen, wenn wir unten ankommen, sind die Autos auch nicht da."


Einsteinsche Relativitätstheorie

Einstein sagte: "Werde ich mit meiner Theorie recht behalten, dann werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Werde ich unrecht behalten, dann werden die Franzosen behaupten, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude."


"Jankel, was rennst du vor dem Hund davon? Du weißt doch: Hunde, die bellen, beißen nicht!"
Jankel: "Ja, ich weiß. Aber weiß ich, ob der Hund das weiß?"


Was ist mit dem Geld

Einer kommt zum Rebbe:
"Rebbe, es ist entsetzlich. Kommst du zu einem Armen - er ist freundlich, er hilft, wenn er kann. Kommst du zu einem Reichen - er sieht dich nicht einmal! Was ist das nur mit dem Geld!"
Da sagt der Rebbe: "Tritt ans Fenster! Was siehst du?"
"Ich sehe eine Frau mit einem Kind an der Hand. Ich sehe einen Wagen, er fährt zum Markt."
"Gut Und jetzt tritt hier zum Spiegel. Was siehst du?"
"Nu, Rebbe, was werd' ich sehen? Nebbich mich selber."
Darauf der Rebbe: "Siehst du, so ist es. Das Fenster ist aus Glas gemacht, und der Spiegel ist auf Glas gemacht. Kaum legst du ein bißchen Silber hinter die Oberfläche - schon siehst du nur noch dich selber!"


Noch ärger

Ein alter, frommer Jude, ein Zaddik, verließ eines Tages diese verrückte Welt und kam in jener, der wirklichen Welt, vor den Engel, der das Buch des Gedenkens, in welchem die Lebensgeschichte eines jeden verzeichnet ist, hütet und öffnet. Ein Blick ins Buch genügte, und gleich standen zwei Engel bereit, den Zaddik ins Paradies zu führen. Aber der Zaddik steht still und will nicht weggehen. Denkt sich der Engel: er hat recht. Zwei Engel sind zu wenig Ehre, und gleich war ein Engelschwarm bereit, den Zaddik ins Paradies zu führen. Aber der Zaddik geht nicht von der Stelle und sagt schlicht und einfach: ? Ich verdiene es nicht!? Entsteht eine Aufregung; Ah! Ein wahrer Zaddik! Man will ihn ins Paradies führen, und er will nicht!
Als der Herr der Welt von der Sache hört, ruft er den Zaddik zu sich und will wissen, was los ist. Sagt der Zaddik; "Rebojne Schelolam! Du kennst doch die Wahrheit! Ich habe zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Ein Unglück hat mich getroffen: Meine Tochter ist gestrauchelt und hat vor der Hochzeit ein Kind geboren, und mein Sohn hat sich taufen lassen!"
Da tröstete ihn der Herr der Welt!: "Mein Lieber, es hätte, Gott behüte, noch Ärgeres passieren können! Meine Tochter Miriam hat auch ein Kind, einen Sohn, vor der Hochzeit geboren, und als der groß war, hat er sich taufen lassen. Aber das ist noch nicht alles! Nachher hat man sogar behauptet, daß ich der Vater von dem Kind bin!"


Vergessen

An einem Sabbat ertappt Reb Jine seinen Schwiegersohn beim Zigarettenrauchen und fällt über ihn her: "Du Goj! Du Schabbes-Schänder! Du Verräter!"
"Ich soll so leben, ich hab dran vergessen."
"Was heißt - vergessen? Wie kann ein Jude vergessen, daß Schabbes ist?"
"Gott behüte! Wie kann ein Jude das vergessen!"
"Was denn? Hast du vielleicht vergessen, daß ein Jude am Schabbes nicht rauchen darf?"
"Gott behüte! Was fällt dir ein, daß ein Jude so was vergißt!"
"Was hast du denn vergessen?"
"Ich hab ganz einfach vergessen, daß ich ein Jude bin."


Unter englischem Mandat

Der  englische Sergeant meldet seinem Vorgesetzten: "Ein Dutzend Juden verhaftet! Fünf Revisionisten,  vier Misrachisten, zwei Kommunisten und ein allgemeiner Zionist."
Der Offizier: "Wo sind sie?"
Sergeant: "Sie stehen draußen..."
Der Offizier: "Was? Ohne Bewachung?"
Sergeant: "Nicht nötig! Die passen schon aufeinander auf!"


Wie kann man Engländer verstehen

Josek und David schippen kräftig in einem Kibbuz. Es ist Mittag. Die Sonne brennt unbarmherzig. Jossek stützt sich auf den Spaten, wischt sich die Stirn und sagt zu David: "Kannst du die Engländer verstehen? Wenn sie uns schon ein Land geschenkt haben, das ihnen nicht gehört, warum haben sie uns nicht die Schweiz geschenkt?"


Unter den Romanows

Unter den Zaren gab es für die russischen Juden viele Ausnahmegesetze.
Um bei allen Gesetzen, Verordnungen und Erlässen nicht erst lang nachdenken zu müssen, ob und in welchem Ausmaß Juden direkt oder indirekt dafür in Betracht kämen, erledigte die Bürokratie dieses Problem mittels der schlichten, bequemen Klausel: "Juden ausgenommen."
Beim 300Jährigen Jubiläum der Dynastie der Romanows empfing Nikolaus der II. Eine Jüdische Huldigungs-Deputation.
Wohl um einen der Rabbiner in Verlegenheit zu bringen, fragte der Zar, wie sich die Juden unter seiner Regierung fühlten. Der Angesprochene erwiderte: "Majestät, wir wissen, daß die Regierung immer an uns denkt!"
"Woran ist das zu erkennen?" wollte der erstaunte Zar wissen.
Und der Rabbiner erläuterte: "Wir werden bekanntlich auf keinem Gesetz- und Verordnungsblatt vergessen."


Der angesehene Rabbi Gutmacher von Grätz hatte einen als Trinker verrufenen Bruder.
Einmal versuchte der Rabbi seinem Bruder klarzumachen, daß er es dem Jichus (vornehme Abkunft) der Familie schuldig sei sich nicht mehr zu betrinken.
"Was willst du von mir? Meine Familie ist besser als deine!" wies ihn der Trinker zurecht.
Der Rabbi sah ihn verständnislos an.
"Das ist leicht beweisbar", klärte ihn der Bruder auf.
"Ich hab einen Bruder, der ist Raw von  Grätz, aber du hast einen Bruder, der ist, nebbich, ein Schicker!"


Man lebt

Motel und Kopel begegnen sich nach Jahren wieder, und Motel erkundigt sich, wie es dem Freund, den er so lange nicht gesehen hat, jetzt geht.
"Weder gut noch schlecht", antwortet Kopel. "Man lebt."
"Wie soll ich das verstehen?"
"Vor drei Jahren ist mein Haus abgebrannt..."
"Dein Haus ist abgebrannt? Das ist schlecht!"
"Nu, so schlecht ist das nicht. Man hat mir die Versicherungsprämie ausgezahlt, und ich hab' mit ein neues, einstöckiges gebaut."
"Das ist gut!"
"Ganz so gut ist das nicht. Vor zwei Jahren ist meine Frau gestorben."
"Deine Frau ist gestorben? Das ist schlecht!"
"So schlecht ist das nicht. Ein Jahr später habe ich ein hübsches, junges Mädchen geheiratet..."
"Das ist gut!"
"Ganz so gut ist das nicht. Uns gegenüber wohnt ein Offizier. Und wenn ich in Geschäften fahre, sitzt er bei meiner Frau..."
"Aj, so eine Schande! Das ist schlecht!"
"Nu, ganz so schlecht ist das nicht. Wenn er ins Manöver zieht, verbringe ich ganze Abende bei seiner jungen Frau..."
"Das ist wieder gut!"
"Sag ich doch: Es geht weder gut noch schlecht. Man lebt."

Eine andere Version:

"Uns gegenüber wohnt ein Graf. Und wenn ich in Geschäften fahre, sitzt er bei meiner Frau..."
"Aj, so eine Schande! Das ist schlecht!"
"Nu, ganz so schlecht ist das nicht. Wenn er ins Manöver zieht, verbringe ich ganze Abende bei seiner jungen Frau..."
"Das ist doch gut!"
"So gut aber wieder nicht! Ich mache ihm nämlich kleine Grafen und er mir kleine Juden!!!"


In einem Eisenbahnabteil wird über berühmte Leute gesprochen. Am Fenster sitzt ein jüdischer Intellektueller und streut kurze Bemerkungen über die Herkunft der jeweiligen Persönlichkeit ein.
"Einstein.."
"Jude"
"Spinoza..."
"Jude"
"Kolumbus"
"Marane, getaufter spanischer Jude."
"Mickiewicz"
"Seine Mutter war eine getaufte Jüdin."
Da kann die neben ihm sitzende Dame nicht mehr an sich halten und ruft fassungslos: "Jesus, Maria!"
Darauf unser Intellektueller: "Beides Juden."


Ein Rechtsanwalt fragt seinen Jüdischen Kollegen:
"Sagen Sie, Herr Kollege, weshalb bekennen Sie sich in Ihren Papieren zur Jüdischen Nationalität?"
"Wie könnte ich Ihnen das am besten erklären?" erwidert der Gefragte.
"Sehen Sie, Herr Kollege: Einer meiner Brüder wohnt in Kiew und gibt sich dort als Russe aus, ein anderer wohnt in Jassy und ist Rumäne, meine Schwester lebt in Budapest als Ungarin, mein Vater in Wien gilt als Österreicher, und meine Mutter in Warschau behauptet seit einige Zeit, sie sei Polin. Deshalb dachte ich mir, daß es in einer so kosmopolitischen Familie auch einen Juden geben müßte..."


Zapichit

Bekanntlich ernährten sich die Juden in der Wüste von Manna, die, wie die Schrift erwähnt, nach Honig und "Zapichit" - einer unbekannten Köstlichkeit - schmeckte.
Als die Schüler eines Cheders beim Studium des Buches Exodus auf diesen dunklen Begriff stoßen, fragt der vorwitzige Berek den Lehrer:
"Rebbe, was bedeutet das Wort "Zapichit" ?"
Der Lehrer weiß nicht, daß selbst die größten Gelehrten diese Frage nicht beant-worten können, und versucht deshalb auszuweichen.
"Paß auf, Berek" erklärt er ihn. "Als die Juden in der Wüste waren, gingen ihnen die Vorräte auf. Da bescherte ihnen der Herr das Manna, und das Schmeckte wie "Zapichit" und Honig."
"Das verstehe ich ja!" ruft Berek. "Ich weiß nur nicht, was "Zapichit" ist..."
"Wieso weißt du das nicht? Das ist doch ganz einfach! Hör zu. Die Söhne unseres Urvaters Jakob waren nach Ägypten gezogen, wo ihr Bruder Josef der Statthalter des Pharaos war. Zunächst ging es ihnen gut, doch dann kam ein neuer Pharao, und der unterdrückte die Juden sehr. Deshalb führte Moses sie hinaus in die Wüste, wo ihnen die Vorräte ausgingen. Also ließ der Herr das Manna herabregnen, und das schmeckte wie "Zapichit" und Honig..."
"Das verstehe ich ja", beharrt der Schüler, "aber was ist "Zapichit" ??"
Der Lehrer wischt sich den Schweiß von der Stirn.
"Uff", sagt er, ?wie kann man nur so vernagelt sein! Also, paß auf! Nach dem Turn-bau von Babel zerstreuten sich die Menschen in alle Welt. Abraham kam dabei nach Ur, und von dort aus zog er mit seiner Sippe nach Kanaan. Doch dort brach eine Hungersnot aus, und so gingen die Söhne unseres Urvaters Jakob, des Enkels un-seres Urvaters Abraham, nach Ägypten, um Getreide zu kaufen. Dort erkannte sie ihr Bruder Josef, der wunderbarerweise zu großer Macht gelangt war, und ließ die ganze Familie nach Ägypten kommen. Doch später herrschte in Ägypten ein böser Pharao, der die Juden unterdrückte, und so führte Moses sie hinaus aus Ägypten. Aber in der Wüste litten sie Hunger, und so bescherte der Herr ihnen Manna, und  dieses  Manna schmeckte wie "Zapichit" und Honig..."
"Das hab' ich ja verstanden! ruft Berek weinerlich. "Nur was "Zapichit" ist, weiß ich nicht.."
"Berek" sagt der Lehrer völlig erschöpft, "ich will es dir noch einmal erklären. Aber merk dir das jetzt ein für allemal: Der Herr schuf in sechs Tagen Himmel und Erde. Und Adam und Eva waren die ersten Menschen und leben im Paradies, bis sie sün-digten. Da wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Aber ihre Nachkommen sün-digten weite, deshalb schickte der Herr die Sintflut, und nur Noah konnte sich retten. Trotzdem sündigten die Menschen weiter und wollten einen Turm bauen bis hinauf zum Himmel. Da verwirrte sich ihnen die Sprache, und sie zerstreuten sich über die ganze Welt. Abraham zog nach Ur und von dort nach Kanaan. Und als eine Hun-gersnot ausbrach, zogen die Söhne unseres Erzvaters Jakob ins Ägyptenland, wo ihr Bruder Josef der Statthalter war. Anfangs ging es ihnen gut, doch in späteren Jahren quälte sie ein neuer, böser Pharao sehr. Da führte Moses sie in die Wüste, und dort hatten sie nichts mehr zu essen, also schickte der Herr ihnen das Manna, und das schmeckte wie "Zapichit" und Honig..."
Berek kann nun die Tränen nicht mir zurückhalten.
"Ja, Rebbe", ruft er schluchzend, "aber was ist denn dieses "Zapichit?!"
Der Lehrer läuft rot an vor Zorn.
"Ach, du Nichtsnutz, du verwünschter", ruft er. "Was willst du denn noch" Soll ich dir vielleicht erzählen, was vor der Erschaffung der Welt gewesen ist?!"


Was ist besser

Es gab in Lemberg einen Medizinstudenten, einen ehemaligen Talmudschüler, der behauptete: "Wenn man mich vor die Wahl stellte, ob ich lieber lungenkrank wäre oder Millionär, würde ich mich für die Lungenkrankheit entscheiden."
"Und warum?" fragte man ihn.
"Weil die Millionäre alle sterben, und von den Lungenkranken sterben nur sieben-unddreißig Prozent."


Aber hast du genug Hühner?

Zum Zaddik kommt tief bekümmert ein Jude.
"Rebbe, ich hab' eine Hühnerfarm, und mir ist fast die Hälfte meiner Hühner krepiert!"
"Womit fütterst du sie?"
"Mit Hafer."
"Das ist nicht gut. Weizen mußt du füttern."
Zwei Tage später.
"Rebbe, mit sind wieder zwanzig Hühner krepiert!"
"Was für Wasser gibst du ihnen zu trinken?"
"Brunnenwasser."
"Das ist nicht gut. Abgekochtes Wasser mußt du ihnen geben."
Nach einer Woche.
"Rebbe, mir sind wieder fünfzig Stück krepiert! Eure Ratschläge haben nicht geholfen..."
Darauf der Zaddik milde lächelnd: "hör zu, mein Freund. Ich habe noch viele gute Ratschläge. Aber hast du genug Hühner?"


Vor langer Zeit wollte G'tt die fünf Gebote an die Menschen geben.
Also hörte er sich um und befragte einige Völker.
Er kam zu den Engländern. Sie lasen sich die Gebote durch und entschieden, daß die nichts für sie wären, denn man sollte nicht morden.
Dann versuchte es G'tt bei den Franzosen. Doch diese bemerkten, daß man nur eine Frau haben und dieser auch noch treu bleiben sollte. Auch sie schlugen das Angebot aus.
So kam es, daß G'tt auf der ganzen Welt viele Völker befragte und ihnen die fünf Gebote anbot. Doch irgend etwas mißfiel jedem Volk.
Irgendwann kam er zu den Juden. Sie lasen sich die Gebote durch.
"Nun gut", sagten sie, "und was sollen sie kosten, diese fünf Gebote?"
"Nichts", antwortete G'tt.
"In Ordnung -" erwiderten gleich darauf die Juden "- dann gib uns gleich zwei davon."
So also kamen die Juden zu den Zehn Geboten.


Treffen sich 2 Marsmenschen.
Sagt der erste: "Wie heißt du?"
Sagt der zweite: "PX/7789-QQW3"
Sagt der erste: "Komisch, siehst gar nicht jüdisch aus!!!"


Golf am Sabbat

Der Rabbi von Chicago ist ein passionierter Golfspieler. Leider regnet es die ganze Woche lang ununterbrochen, und so kann er kein Golf spielen. Doch dann, an einem Schabbat-Morgen: Wunderschönes Wetter!
Da das Golfspielen am Schabbat verboten ist, steckt der Rabbi in einer verzwickten Lage.
Er stellt sich die Frage: "Gott oder Golf?".
Er schaut nochmals aus dem Fenster: Der Rasen glänzt und kein Wind... Einfach perfektes Golf-Wetter.
Fünf Minuten später steht er auf dem Golfplatz, natürlich getarnt, und zielt auf das Loch. Im Himmel derweil rennt Jesus zu Gott und fragt ihn: "Gott! Siehst Du das?!? Das darf er doch nicht! Du musst ihn bestrafen!"
"Keine Sorge Jesus, er wird jetzt seine Bestrafung erhalten." Der Rabbi nimmt Schwung und ... HOLE IN ONE!!!
Jesus ist entsetzt: "Gott, hast Du das gesehen! Und wo liegt da denn die Bestrafung?"
Gott: "Jaja... Und wem soll er das jetzt erzählen?"


Schild in einem israelischen Bus:
"Es ist strengstens untersagt, während der Fahrt mit dem Fahrer zu sprechen. Er braucht seine Hände zum Chauffieren!"


Ein Rebbe geht am Sabbat spazieren und sieht eine Geldbörse auf der Erde liegen. Ihn überkommen aber starke Zweifel, ob er mit dem Aufheben schon gegen die Sabbatruhe verstößt.
Plötzlich fällt er auf die Knie und ruft laut aus "Danke, oh Herr, für dieses Wunder. Ringsum ist Sabbat, aber an dieser Stelle ist Montag."


Zwei Juden kommen in den Vatikan und wollen den Papst sprechen.
Die Schweizer Garde fragt, ob es nicht auch möglich wäre, das schriftlich zu erledigen. Dies wird strikt verneint und erklärt, daß es sich um eine ganz private Angelegenheit handele.
Nach langer Diskussion werden sie beim Papst vorgelassen und er fragt sie, was ihr Anliegen sei.
Darauf fragt ihn einer der beiden Juden: "Entschuldigen's mei Herr. Kennens nicht den Jesus Christus und seine Jünger, bittschön."
"Aber ja doch", erwidert der Papst.
"Da wäre noch eine unbezahlte Rechnung für ein Abendessen."


Ein alter Jude läuft schwerbepackt über einen Bahnhof in einer Kleinstadt und fragt nach längerem Zögern einen seiner Mitreisenden: "Was halten Sie eigentlich von Juden?"
Darauf erwidert der Mann : " Ich bin ein großer Bewunderer des jüdischen Volkes."
Der alte Jude geht weiter und fragt den nächsten die selbe Frage. Dieser erwidert:" Ich bin fasziniert von den Leistungen jüdischer Mitmenschen in der Kultur und der Wissenschaft."
Der Jude bedankt sich für diese Antwort und geht zu einem weiteren Mann. Dieser erwidert auf die Frage: " Ich mag Juden nicht besonders und bin froh, wenn ich nichts mit ihnen zu tun habe."
Darauf der alte Jude:" Sie sind ein ehrlicher Mann, könnten Sie bitte mal auf mein Gepäck aufpassen, Ich muß auf die Toilette."


Ein junger Mann und ein alter Jude fahren gemeinsam eine lange Strecke mit der Bahn. Der junge Mann fragt nach dem Einsteigen den alten Juden nach der Uhrzeit, erhält aber keine Antwort. Am nächsten Morgen kurz vor der Ankunft sagt der alte Jude : "Es ist jetzt 8 Uhr 30"
Der junge Mann fragt verwundert, warum er die Antwort erst jetzt erhält.
"Sehen Sie, junger Mann, Ich habe bei mir gedacht, wenn ich Ihnen die Uhrzeit gleich sage werden wir ins Gespräch kommen, Sie werden mir sagen, dass Sie in meine Stadt fahren, dass Sie zum ersten Mal dort sind und ich werde Sie, da ich ein freundlicher Mensch bin, zu mir einladen. Dann werde ich Sie mit meiner Tochter bekannt machen, Sie werden sich in sie verlieben und sie eines Tages heiraten. Da habe ich mir gesagt: Was soll ich mit einem Schwiegersohn, der nicht einmal eine Uhr hat?"


Dialog auf der Männertoilette:
- Sie sind geboren zwischen 1910 und 1951
- Jo, das is richtig, kennen wir uns?
- Nein. Sie sind in einem kleinen Dorf bei Prag zur Welt gekommen.
- Stimmt genau. Woher wissen sie das?
- Ihre Familie ist in eine kleine Synagoge gegangen nahe dem Ortsausgang Richtung Prag.
- Und wir kennen uns wirklich nicht?
- Nein, aber zu der Zeit hat dort Reb Moische gelehrt. Reb Moische konnte nie einen geraden Schnitt machen und Sie pinkeln mir auf die Fieße


Ein Schnorrer geht von Haus zu Haus: Mein ganzes Haus ist abgebrannt. Können Sie mir nicht mit einer Unterstützung helfen?
- Haben Sie ein Dokument, das belegt, daß das Haus abgebrannt ist und das vom Rabiner unterszeichnet wurde?
- Oy. Das ist auch verbrannt


Zwei Juden aus Polen kommen nach Amerika und gehen spazieren.
Nach ein paar Metern finden sie eine Hose auf der Gasse und einer von ihnen sagt: "Stell dir vor, das schmeißen die weg. Bei uns in Polen hätte die Hose noch ein paar Jahre gehalten."
Sie gehen weiter und nach einer Weile sehen sie Turnschuhe herumliegen.
"Bei uns in Polen hätten die bestimmt noch ein Jahr gehalten."
Sie gehen weiter und später sehen sie wie eine Frau aus einem Fenster hinausfliegt.
"Hätte noch 20 Jahre gehalten"


In Dublin sitzen zwei Bettler nebeneinander. Einer hält ein (Jesus)Kreuz in der Hand und einen Hut für Gaben und der andere hält einen Davidstern in der einen Hand und in der anderen ein Hut.
Die Passanten schauen alle abfällig auf den Bettler mit dem Davidstern und geben dann dem Bettler mit Kdem Kreuz Geld.
Dann kommt einmal ein Passant vorbei und sagt zu dem Bettler mit dem Davidstern: "Natürlich gibt niemand Ihnen Geld. Das ist ein katholisches Land, machen sie es doch wie die anderen".
Da sagt der mit dem Davidstern zu dem mit dem Bettler mit Kreuz: "Chaim, der will uns was beibringen"


Ein Mann liest in einem Buch: Eine gute Frau ist sittsam, sparsam und verschwiegen.
Na, wenn das so ist, dann habe ich ja die perfekte Frau. Meine Frau ist so sitzsam, daß sie den ganzen Tag auf dem Sofa sitzt, sie ist so sparsam, daß die Handtücher zwei Wochen liegen und sie ist so verschwiegen, daß sie mir immer noch nicht gesagt hat, von wem sie unsern Dovidl hat.


Ein Mann wollte wissen, ob Sex am Sabbath eine Sünde ist, denn er ist sich nicht sicher, ob Sex Arbeit oder Vergnügen ist. Also fragt er einen Priester nach seiner Meinung über diese Frage.
Der Priester schaut lange in der Bibel nach und sagt dann: "Mein Sohn, nach einer erschöpfenden Bibelsuche bin ich sicher dass Sex Arbeit ist und somit am Sonntag nicht erlaubt ist."
Der Mann denkt sich: "Was weiss ein Priester schon vom Sex?" und geht zu einem Pfarrer... ein verheirateter Mann, erfahren... um von ihm die Antwort zu erfahren. Doch von ihm erhält er die gleiche Antwort: Sex ist Arbeit und darum nicht für den Sonntag.
Immer noch nicht zufrieden mit dieser Antwort sucht er die ultimative Autorität: Ein Mann aus jahrtausende alter Tradition und Wissen: ein Rabbi. Der Rabbi überlegt lange und sagt dann: "Mein Sohn, Sex ist eindeutig Vergnügen."
Da fragt der Mann nach: "Rebbe, wie könnt Ihr dessen so sicher sein wenn mir alle anderen erklären, dass Sex Arbeit sei?"
Da antwortet der Rabbi leise: "Wenn Sex Arbeit wäre.... würde meine Frau es das Hausmädchen machen lassen."


Ein gläubiger Jude, der das Alter von 105 Jahren erreicht hatte, kam plötzlich nicht mehr in die Synagoge. In Angst, dem alten Mann wäre etwas zugestossen, ging der Rabbi sofort zu ihm. Er fand ihn bei bester Gesundheit, also fragte der Rabbi ihn: "Warum kommst Du nach so vielen Jahren plötzlich nicht mehr in die Synagoge?"
Der alte Mann sah sich vorsichtig um und flüsterte dann dem Rabbi ins Ohr: "Wisst ihr, als ich 90 wurde erwartete ich, dass Gott mich demnächst zu sich holen würde. Aber dann wurde ich 95, dann 100, jetzt sogar 105. Also dachte ich mir, dass Gott sehr beschäftigt sei und mich vergessen haben muss. Jetzt will ich Ihn nicht wieder daran erinnern."


Ein Jude zog in eine sehr katholische Gegend. Jeden Freitag wurden die Katholiken sehr nervös, denn während sie ihren Fisch assen, sass der Jude im Garten und grillte Steaks. Also machten sie sich daran, ihn zu konvertieren. Schliesslich, mit Bitten und Drohungen, schafften sie es. Sie brachten ihn zu einem Priester, der besprenkelte ihn mit gesegnetem Wasser und sprach:
"....geboren als Jude
....aufgewachsen als Jude
....jetzt ein Katholik."
Die Katholiken waren begeistert. Keine verführerischen Gerüche mehr am Freitag.
Aber am nächsten Freitag zog der Grillgeruch wieder durch die Nachbarschaft. Die Katholiken rannten alle zum Haus des Juden um ihn an seine neue Diät zu erinnern. Sie fanden ihn am Grill stehend, wo er Wasser über das Fleisch sprenkelte und sagte:
"....geboren als Kuh
....aufgewachsen als Kuh
....jetzt ein Fisch."


Seinerzeitige Empfehlung an die jungen Männer Kölns:
Sie sollten sich nicht an die jüdischen Mädchen heranmachen. Die christlichen Mädchen würden "Jesusmariaundjosef" rufen, da täte sich natürlich nichts. Die jüdischen würden "Mame!" rufen.
Und _die_ kommt!


New Orleans. Ein Schwarzer sitzt in der Strassenbahn und liest eine jiddische Zeitung. Da klopft ihm ein Jude auf die Schulter und sagt:
"Es reicht Ihnen wohl nicht, Neger zu sein?"


Kohn trifft seinen Freund auf dem Marktplatz in Venedig.
"Was machst du denn hier?" erkundigt er sich.
"Ich bin auf der Hochzeitsreise."
"Gratuliere! Und wo hast du deine Frau?"
"Na hör mal, einer muss doch aufs Geschäft aufpassen."


Blum trifft am Versöhnungstag seinen Konkurrenten Löw im Bethaus.
Gewillt, mit ihm Frieden zu schliessen, streckt er ihm die Hand hin und sagt: "Ich wünsche dir dasselbe, was du mir wünschst!"
"Fängst du schon wieder an!" erwidert Löw gekränkt.


Der Kohn kommt zum Rebben und fragt: "Rebbe, ich bin nu' 76 Jahr, und mein Weib, die Sarah, die is' 25. Und, wie's der Herr will, ist doch die Sarah schwanger. Ich tu' nachts kein Auge mehr zu, wegen der Frage: Bin ich der Vater von dem Kind oder nicht?"
Sagt der Rebbe: "Darüber muß ich klären, komm morgen wieder."
Anderntags sagt der Rebbe: "Kohn, ich hab geklärt. Bist Du der Vater - ist's a Wunder! Bist Du nicht der Vater - ist's a Wunder...?"


Der alte Moshe Teitelbaum liegt am Sterbebett:
"Sarah, mein geliebtes Weib, bist du hier?"
"Ja Moshe, ich werde nicht von deiner Seite Weichen"
"Und Isaak, mein einziger Sohn, bist auch du bei mir?"
"Ja, Dade, ich bin auch hier."
"Und, und Hanna meine Tochter, mein Augenstern, bist auch du hier?"
"Natürlich bin ich hier, Dade."
Da bäumt sich der Alte auf und brüllt:
"UND WER ZUM TEIFEL NOCH MAL IST DANN IM LADEN !?"


Im Zug treffen sich ein Rabbi und ein ehemaliger SA-Strumtruppenführer.
Meint der SA-Mann: "Man, Jud, kannst Du mir sagen warum wir den Krieg verloren haben???"
Rabbi :"Ja, wegen der jüdischen Generäle."
SA-Mann: "Aber wir hatten doch keine Juden als Generäle! Das hätt's bei uns nie gegeben!"
Rabbi: "Eben!"


Mandelbaum hat eingebrochen. Er steht vor Gericht.
"Eines verstehe ich nicht", sagt der Richter, "in der Wohnung lagen unverschlossene Wertgegenstände umher. Wieso haben Sie nur solchen wertlosen Krempel mitgenommen?"
Der Einbrecher, bitter "Herr Richter, ich halte es nicht mehr aus! Meine Frau hat mir wirklich schon genug zugesetzt deswegen - und jetzt fangen Sie auch noch damit an!"


Ein reicher Bürger übergibt dem Rabbiner hundert Rubel für Gemeindezwecke.
Schon am Tag darauf trifft eine Delegation der 'Chewra Kadischa', der Beerdigungsgesellschaft, beim Rabbiner ein und bittet, man möchte die hundert Rubel zur Reparatur des Friedhofzaunes verwenden, Hunde und Schweine könnten sonst hineingelangen und den Friedhof verwüsten.
'Schon recht', sagt der Rabbiner. 'Nur eines möchte ich wissen: Wie haben die Hunde und Schweine bloß so schnell von den hundert Rubel erfahren?'


In dem podolischen Nest bleibt ein Reisender mit seinem Automobil stecken. Alle Mühe, den Wagen selber zu reparieren, ist vergeblich.
Man ruft den jüdischen Dorfklempner. Dieser öffnet die Motorhaube, blickt hinein, versetzt dem Motor mit einem Hämmerchen einen einzigen Schlag - und der Wagen fährt wieder!
"Macht 20 Zloty", erklärt der Klempner.
Der Reisende: "So teuer?! Wie rechnen Sie das?"
Der Klempner schreibt auf:
Gegeben a Klopp: 1 Zloty
Gewußt wo: 19 Zloty
Zusammen 20 Zloty


Schmul will einen Hund kaufen und geht in die Tierhandlung. Vor einer riesigen Dogge bleibt er interessiert stehen.
"300 Zloty", sagt der Tierhändler.
Schmul zeigt auf einen hübschen Dobbermann.
"500 Zloty", sagt der Verkäufer.
Schmul erblickt einen kleinen Foxtetrier.
Es erweist sich, daß der 1000 Zloty kosten soll.
Schmul betrachtet fasziniert einen winzigen Zwergrattler.
"2000 Zloty", erklärt der Verkäufer.
"Sagen Sie", fragt Schmul neugierig, "und was kostet bei Ihnen gar kein Hund?"


Mojsche kommt am Freitagnachmittag in ein Versicherungsbüro, um eine Lebensversicherung abzuschließen. Der Beamte wundert sich:
"Sie sind doch schon ziemlich alt für so etwas!"
"Achtzig Jahre."
"Und da wollen Sie eine Lebensversicherung abschließen?! Na, jetzt schließen wir ohnehin gleich das Büro. Kommen Sie morgen wieder!"
"Morgen kann ich nicht: Schabbes!"
"Dann kommen Sie am Montag."
"Geht auch nicht. Am Montag hat mein Vater Geburtstag."
"Himmel! Sie haben noch einen Vater? Wie alt ist er?"
"Hundert Jahre."
"Was!! Gratuliere! Also kommen Sie halt Dienstag."
"Geht auch nicht. Da heiratet mein Großvater."
"Großvater haben Sie auch!? Wie alt ist denn der?"
"Hundertzwanzig Jahre."
"Und will noch heiraten?!"
"Was heißt will! Er muß!!"


Frau Rosenzweig erhält von ihrem Gatten ein Telegramm.
"Eintreffe 17.30 Westbahnhof mitbringe Klapperschlange."
Die Gattin ist pünktlich beim Zug, der Mann steigt aus, Begrüßung.
Die Frau mustert das Gepäck:
"Wo ist die Klapperschlange?"
"Ach was, Klapperschlange! Es waren noch zwei Worte frei - ich
werd doch der Post nix schenken!"


Kohn gibt an der Post ein Telegramm an seinen Geschäftsfreund Grün auf:
"Akzeptiere Ihre Offerte. Brief folgt. Hochachtungsvoll Kohn."
Der Schalterbeamte gibt den freundlichen Rat:
"Hochachtungsvoll könnten Sie eigentlich weglassen."
Worauf Kohn, verwundert:
"Nanu, woher kennen Sie den Grün?"


Ein schöner Sommermorgen. Ein Jude spaziert im Stadtpark, ein Hündchen läuft hinter ihm her. Da kommt ein Polizist und sagt streng:
"Nehmt den Hund an die Leine! Sonst zahlt Ihr Strafe!"
Der Jude geht wortlos weiter. Der Polizist wird böse:
"Wenn Ihr nicht sofort den Hund an den' Riemen nehmt, zahlt Ihr eine Geldbuße!"
Der Jude geht weiter. Da zieht der Polizist sein Notizbuch hervor, schreibt etwas hinein und reicht das Blatt dem Juden mit dem Befehl:
"Drei Zloty!"
Der Jude bleibt stehen:
"Warum soll ich zahlen? Das ist doch nicht mein Hund!"
"So? Und warum läuft er Euch nach?"
"Nu - Ihr lauft mir doch auch nach und seid nicht mein Hund!"


Kohn kommt auf den Bahnsteig gerannt und sieht nur noch die Rücklichter des abfahrenden Zuges.
Der Bahnhofsvorsteher: "Na, Zug verpaßt?"
Kohn: "No Na! verscheucht werd ich ihn haben!"


Fragt der katholische Pfarrer den Rabbi:
Wann wirst Du endlich Schweinefleisch essen?
Sagt der Rabbi : Auf ihrer Hochzeit, Hochwürden!


Ein katholischer Priester, ein evangelischer Pastor und ein jüdischer Rabbi wohnen nebeneinander in einer Strasse. Eines Tages hat der katholische ein funkelnagelneues Auto vor der Tür stehen. "Donnerwetter", denkt sich der evangelische, "das kann ich auch", und hat am nächsten Tag auch einen neuen Wagen vor der Tür. Der Rabbi sieht's und hat ebenfalls tags drauf ein neues Auto. Am nächsten Wochenende sieht der evangelische Pastor, wie der katholische mit einem Eimer Wasser zu seinem Auto geht und ihn drübergießt. "Klar", denkt er sich, "muss sein." Also geht auch er mit einem Eimer Wasser zu seinem Auto und giesst ihn drüber. Nachdem der Rabbi das alles gesehen hat, denkt er kurz nach, holt eine Eisensäge, geht zu seinem Auto und sägt ein Stück vom Auspuff ab...


Ein Sowjetischer Jude besucht seine Verwandten in Israel und vor der Rückreise verabreden sie sich, wenn er in die Sowjetunion zurückkommt, wird er die Briefe mit blauer Tinte schreiben, falls es ihm gut geht und mit grüner Tinte, falls das Leben unerträglich wird, da die Postkorrespondenz in der Sowjetunion perlustriert worden sein soll. Der erste Brief kommt mit blauer Tinte geschrieben: "Das Leben bei uns ist wunderschön, man kann alles kaufen, was man will, außer vielleicht grüner Tinte..."


Ein Jude steht in seinem Garten, schmeisst eine Handvoll Münzen in die Luft und ruft:
"Herr, mach dass ich gewinn die Lotterie!"
Nichts geschieht.
Das wiederholt er einige Wochen.
Nach zwei Monaten tut sich plötzlich der Himmel auf und eine mächtige Stimme erschallt:
"David, gib mir a Chance, kauf dir a Los!"


Ein Tourist kommt an den See Genezareth. Dort steht ein kleines Boot zur Überfahrt bereit. Er geht hin und fragt den Bootsführer:
"Entschuldigen se bitte die Frage, was kostet hinieberzufahren ieber de See Genezareth?"
Der Bootsmann schaut ihn an und sagt: "20 Israel-Pfund!"
"20 Israel-Pfund? das is aber a bissele viel!"
"Mei lieber Freund, das is de See Genezareth. über diese See, ist Christus zu FUSS gegangen!"
"Kein Wunder bei DEN Preisen!"


Manöver in Israel. Eine Flußbrücke trägt (für die Manöver) ein Schild: "Die Brücke ist gesprengt." Der Hauptmann sieht von seinem Hügel aus durch das Fernrohr empört, wie eine gruppe Infanteristen seelenruhig dennoch über die Brücke marschiert. Zornig fährt der Hauptmann mit seinem Jeep heran und will die Soldaten tüchtig anschnauzen. Da sieht er zu seiner Verblüffung, daß sie ein Transparent tragen mit der Aufschrift: "Wir schwimmen."


Auf der Börse trat jemand an Fürstenberg mit der Frage heran:
"Bitte, wo ist hier die Toilette?" Hierauf Fürstenberg:
"Hier gibt's keine Toiletten. Hier bescheißt einer den andern."


Die Methodistenkirche einer amerikanischen Stadt hat für ihr hunderttausendstes Mitglied eine Prämie von zehntausend Dollar ausgesetzt. Kohn gelingt es, den Pfarrer gegen eine Provision von zehn Prozent zu überreden, es so einzurichten, daß er das hunderttausendstes Mitglied wird.
Kaum zu Hause, bestürmt ihn seine Frau um einen neuen Pelzmantel, sein Sohn um ein Darlehen und seine Tochter um ein Auto. Als auch noch die jüdische Köchin eine Bitte vorbringt, wird er ärgerlich: "Kaum kommt ein Goj zu Geld, kommen die Juden und ziehen es ihm aus der Tasche!"


"Sag, Mojsche, schreibt man <<Hure>> mit einem r oder mit zwei r?"
"Ich weiß nicht. Ich schreibe immer <<gnädige Frau>>."


Polnisch-jüdisches Sprichwort:
Wenn man arbeitet, hat man keine Zeit, Geld zu verdienen.


In zaristischen Rußland fiel ein Jude, der nicht schwimmen konnte, in die Newa.
Er schrie um Hilfe; in der Ferne spazierten zwei Poilizisten- aber sie gingen gleichgültig weiter. Da kam dem Juden in der Not eine Idee.
"Nieder mit dem Zaren!" brüllte er aus Leibeskräften. Im Nu sprangen beide Polizisten ins Wasser und schleppten ihn heraus, um ihn ins Gefängnis zu bringen.


Mitte der 30er Jahre...
Staatlicherseits war man bestrebt, Fremdwörter durch deutsche Ausdrücke zu ersetzen. Eine Kommission konnte sich nicht einigen, ob ein Unglück einem Malheur gleichzusetzen wäre. Schließlich besann man sich auf jenen Rabbiner, den man kürzlich eingesperrt hatte und holte ihn zur Beratung...
"No, sehen sie, das ist sehr einfach. Wenn der Herr Hitler heraustritt, auf den Balkon von der Reichskanzlei, und der Balkon bricht herunter, dann ist das ein Unglück - aber noch lange kein Malheur."


Das Schiff hat ein Leck. Die Leute schreien, weinen. Ein Jude gebärdet sich besonders verzweifelt. Da tritt ein anderer auf ihn zu und fragt verwundert:
"Was schreist du? Ist es dein Schiff?"


Aus dem Brief eines Ehemannes an sein Weib:
"Teure Riwke, sei so gut und schick mir Deine Pantoffeln! Natürlich meine ich meine und nicht Deine Pantoffeln. Aber wenn Du liest >meine Pantoffeln<, dann meinst Du, ich möchte Deine Pantoffeln. Wenn ich aber schreibe: Schick mir Deine Pantoffeln, dann liest Du >Deine Pantoffeln< und verstehst richtig, daß ich meine: >meine Pantoffeln< und schickst mir meine Pantoffeln. Schick mir also Deine Pantoffeln!"


Zwei Juden gehen in eine Ausstellung impressionistischer Kunst. Vor einem der Gemälde bleiben sie stehen und diskutieren lange darüber, ob es nun ein Landschaftsbild oder ein Portrait sei. Da sie sich nicht einigen können, gehen sie zurück zur Kasse, um einen Ausstellungskatalog zu kaufen. In demselben suchen sie das Bild. Es hat den Titel "Mandelbaum an der Riviera".
Sagt der eine Jude zum anderen: "Siehst Du, ich hab' Dir doch gleich gesagt, das ist ein Portrait!"


Kommt ein Jude in den Himmel und bekommt von Petrus eine Führung durch den Himmel. Vor einer hohen Mauer bleibt Petrus stehen und bedeutet dem Juden, leise zu sein. "Warum ?", fragt der. Sagt Petrus:
"Hinter der Mauer sind die Christen, und die glauben, Sie seien alleine hier!"


Ein koscheres Restaurant. Im Schaufenster hängt ein Bild von Moses. Ein galizischer Jude tritt herein - was sieht er? Der Kellner ist glatt rasiert (nach jüdischem Ritus verboten!).
Der Jude fragt misstrauisch: "Ist das hier wirklich koscher?"
Kellner: "Natürlich, sehen Sie nicht das Bild von Moses im Fenster hängen?"
Der Jude: "Das schon. Aber offen gestanden: Wenn Sie im Fenster hängen und Moses servieren würde, dann hätte ich mehr Vertrauen."


Der kleine David, ein Jude, war eine Niete in Mathematik.
Seine Eltern versuchten alles: Lehrer, Erzieher, Quizkarten, spezielle Unterrichtszentren - und nichts half.
Als letzten Ausweg riet ihnen jemand, eine katholische Schule zu versuchen. "Die Nonnen dort sind streng", sagten sie.
David wurde prompt nach St. Marys zur Schule gegeben. Schon am ersten Tag nach der Schule lief David durch die Tür und schnurstracks in sein Zimmer, sogar ohne seiner Mutter einen Kuss zu geben. Er begann, wie wild zu lernen; Bücher und Papiere fanden sich über das ganze Zimmer ausgebreitet. Sofort nach dem Essen lief er nach oben, ohne das Fernsehen zu erwähnen, und vergrub sich noch mehr in die Bücher.
Seine Eltern waren erstaunt. Dieses Betragen dauerte wochenlang an bis zum Tag der Notenverteilung.
David legte den Umschlag still auf den Tisch und ging voller Schrecken auf sein Zimmer.
Seine Mutter öffnete den Umschlag.
David hatte in Mathematik eine Eins erhalten!
Sie lief in sein Zimmer hinauf, schlang die Arme um ihn und fragte: "David, Liebling, wie ist das passiert? Waren es die Nonnen"?
"Nein", antwortete David.
"Am ersten Tag, als ich in der Schule den Burschen sah, der an das Pluszeichen genagelt war, wusste ich: Die verstehen keinen Spaß!


Schule, Mathe-Unterricht.
Der Lehrer fragt: Mojshe, wie viel macht 2 mal 2?
Mojshe: Beim Kaufen oder beim Verkaufen?


Ein jüdischer Mann sitzt seit vielen Jahren auf einer einsamen Insel fest, als plötzlich eine zweite Person in den Wellen auftaucht. Und was für eine Person! Eine wunderschöne Dame, leicht bekleidet, langes Haar, leuchtende Augen. Am Strand angekommen, erklärt sie ihm, daß man nunmehr gemeinsam aus der Einsamkeit das Beste machen würde und sie ihm gebe, wonach er sich so viele Jahre gesehnt hat.
Darauf seine erfreute Antwort "Du hast Mazzes mitgebracht?!"


Treffen zwei Juden sich auf Wiens Kärnterstrasse. Freudig teilt der eine dem anderen mit, dass er in der Wienzeile eine neue 5 Zimmer Wohnung bezogen hat und er sich auf Besuch freuen würde.
"Die Wohnung ist im dritten Stock mit Lift, gleich rechts die erste Tür" lautet die Auskunft," mußt nur die Klingel drücken mit dem Ellenbogen"
"Ja aber warum muss ich dräcken die Klingel mit dem Ellenbogen?", wollte der andere wissen.
"Na du wirst doch nicht kommen mit den leeren Händen!", erwiderte der andere.


Ein alter Jude deutet auf einen abfahrenden Zug und fragt einen Schaffner:
- Wo gait er?
- Erfurt
- Nu, ich seh er fuhrt. Aber wo gait er?"


- Warum antwortet ein Jude immer mit einer Frage?
- Warum soll er nicht mit einer Frage antworten?


- Was ist der Unterschied zwischen zwischen Rothschildt, Kaiser Wilhelm II und Zar Nikolai II?
- Rothschildt hatte einen reichen Tatten, Kaiser Wilhelm hatte einen tatenreichen Tatten und Zar Nikolai II hatte einen attentatenreichen Tatten!



 

Und hat's dir gefallen? Unser Witze-Mailverteiler wurde aufgrund langer Inaktivität geschlossen, doch wir freuen uns über einen Beitrag zu der Sammung oder über den Feedback zu unserer Seite.