Vladimir Vertlib - "Das besondere Gedächtnis von Rosa Masur"

Vladimir Vertlib stammt aus der Familie russischer Emigranten. Er wurde 1961 in St. Petersburg (damals Leningrad) geboren, wanderte 1971 nach Israel, dann nach Österreich, wieder nach Israel, in die USA und 1981 schließlich wieder nach Österreich.
Seine Arbeit kreist um das Thema Exil, Emigration und ist meist autobiograrhisch geprägt.

"Das Besondere Gedächtnis von Rosa Masur" ist Geschichte einer jüdischen Familie aus Weißrußland, die zur Jahrhundertwende nach Deutschland emigriert.

Im diesem mehrschichtigen Roman wechseln die Schilderungen des oft absurden Immigrantenalltags in Deutschland der Gegenwart mit Rosas Lebenserinnerungen ab.

Ein Städtl im polnisch-russischen Grenzgebiet, in dem Rosa aufgewachsen ist, die Pogrome des Bürgerkriegs, die Stadt Leningrad in der "Aufbauphase" des Kommunismus, der politische Terror der dreißiger Jahre, die Leningrader Blockade im Zweiten Weltkrieg und Stalins Judenverfolgungen sind der Hintergrund für ein russisch-jüdisches Frauenschicksaal.

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